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Meldungen

Bild: Alexandra_Koch (Pixabay)

Das Chaos kommt von oben

Martin Habersaat: Lern- und Vorbereitungsangebote in den Schulen in Präsenz“ kündigte die Bildungsministerin am Mittwoch bei einer Pressekonferenz und am Donnerstag im Landtag an für die Abschlussklassen an. Was sie dann an den Schulen anordnete, ist für diese Jahrgänge ab Montag Unterricht nach Stundenplan, gegebenenfalls in größeren Räumen.

Bild: Steffen Voß, SPD SH

Chaospolitik des Bildungsministeriums muss ein Ende haben

Zu den Ankündigungen von Bildungsministerin Karin Prien zur Thematik Schulabschlüsse erklärt der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung SH der SPD, Fabian Reichardt: „Wie schon in der Anfangszeit der Pandemie im letzten Jahr erhalten unsere Schulen auch jetzt wieder widersprüchliche Anweisungen…

Bild: Michael August

Größtmögliche Verlässlichkeit

Martin Habersaat: Wir brauchen Klarheit für die Schulen und ein höchstmögliches Maß an Planbarkeit und Verlässlichkeit. Deshalb haben wir diesen Bericht beantragt, den es andernfalls wohl nicht gegeben hätte. Immerhin: Ein bisschen Klarheit hat er gebracht, wie sich ja auch auf der gestrigen Pressekonferenz schon andeutete.

Bild: PhotoMIX-Company (Pixabay)

Schleswig-Holstein: Peinlicher letzter Platz beim Digitalpakt

Martin Habersaat: Länder und Schulträger sollen gemeinsam einen Eigenanteil von zehn Prozent der Mittel leisten. Außerdem sollen die Länder sicherstellen, dass finanzschwache Kommunen auch teilnehmen können. Schleswig-Holstein beteiligt sich an diesem Eigenanteil überhaupt nicht und verlangt von den solventen Kommunen 15 Prozent Eigenanteil, um den anderen diesen Anteil erlassen zu können.

Bild: Michael August

Chancengerechtigkeit nur mit Ganztagsschulen

Martin Habersaat: Die Erziehungswissenschaftlerin Anne Sliwka nennt drei Ziele von Schule: die Chancengerechtigkeit für alle, die Exzellenz, also das Heranführen von möglichst vielen Schülerinnen und Schülern an die Leistungsspitze, und das Wohlbefinden, also eine Schule, in die die Kinder und Jugendlichen gern gehen.