KiTa-Reform: Kalte Schulter für Kinder mit Behinderungen

30. Dezember 2020:

Zu den Auswirkungen der KiTa-Reform für Kinder mit Behinderungen erklärt die Inklusionsbeauftragte der Arbeitsgemeinschaft für Bildung SH, Franziska Hense:

„Diese Reform unterstreicht, auch mit Blick auch auf die deutlich mangelhafte Inklusionspolitik im Bereich Schule, wie egal Kinder und Jugendliche mit Behinderungen dieser Landesregierung sind. Mehr als ein Jahrzehnt nach der Unterzeichnung der UN Behindertenrechtskonvention ist nun die Inklusion durch die Jamaika-Regierung unter Führung von CDU-Ministerpräsident Daniel Günther und FDP-Sozialminister Heiner Garg vollständig aus der KiTa-Reform ausgeklammert worden. Zudem wird die Beitragsfreiheit für Kinder mit Behinderung durch Änderungen in Zukunft gestrichen. Mit einer Beitragsfreiheit für alle Kinder hätten Daniel Günther und Heiner Garg die Möglichkeit gehabt, wie in Mecklenburg-Vorpommern, eine Erleichterung für alle Familien zu schaffen.

In seiner jetzigen Form ist das KiTa-Reform-Gesetz eine glücklose Profilierungskampagne der Landesregierung zum Schaden vieler Kommunen, Kinder und Eltern.“